FRAUENPOWER

DREI FRAUEN. EINE GEMEINSAMKEIT: KOMPETENZ

Frauen in Führungsrollen, Expertinnen in technischen Berufen – bei Progroup ist das gelebte Realität. Hier ­arbeiten Profis, die unabhängig vom Geschlecht mit ihrem Können überzeugen.

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Sina Riemann

Sina Riemann

Betriebsingenieurin im Performanceteam Paper in Burg, darüber …

… warum ich einen technischen
Beruf gewählt habe

Tatsächlich war es weniger die Technik an sich, die mich ursprünglich begeistert hat. In der Schule hatte ich in der zehnten Klasse die Gelegenheit, Papier zu schöpfen – und das Thema hat mich sofort fasziniert. Im ­Alltag denkt kaum jemand darüber nach, ­woher das Papier eigentlich kommt. Für mich aber war das der Anfang einer spannenden Reise. Kurz darauf bin ich zufällig auf eine Stellenanzeige von Progroup gestoßen, die Auszubildende suchte. Das war 2004 – seitdem bin ich Teil dieses Unternehmens.

… wie Progroup meine Karriere ­unterstützt

Als ich mit der Ausbildung begann, war ich gerade einmal 17 Jahre alt und arbeitete im Hilfsstoffmanagement und Labor und lernte die Maschine kennen. Wenn ich Fragen hatte, standen mir meine Kollegen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Progroup hat mir im Laufe der Zeit zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet – so konnte ich zum Beispiel die Meisterausbildung in Papiertechnologie absolvieren. Darüber hinaus bietet das Unternehmen vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten: Vor kurzem habe ich eine fünfmonatige Online-­Schulung zu den Grundlagen der organischen ­Chemie ­abgeschlossen, ein Fach, das für die Betriebs­versuche besonders relevant ist.

… warum meine weibliche Perspektive im Alltag manchmal hilfreich ist

In der Kommunikation ist es immer hilfreich, unterschiedliche Blickwinkel einzubringen. Mir fällt auf, dass Frauen oft dazu ­beitragen, Gespräche anders zu hinterfragen und so eine offene, konstruktive Atmosphäre zu fördern. Dadurch können sich neue ­Perspektiven öffnen, die die Zusammen­arbeit insgesamt bereichern.

Janine Quilitzsch

Schichtführerin im Waste-to-­Energy-Kraftwerk PPO2 in Sandersdorf-Brehna,
darüber …

… warum ich einen technischen
Beruf gewählt habe

Schon in der Schule haben mich natur­wissenschaftliche Fächer begeistert. Als mein Vater, der selbst Elektrotechniker ist, ein Haus gebaut hat, durfte ich bei der Elektroinstalla­tion dabei sein. Selbst wenn ich nicht aktiv mitgearbeitet habe, konnte ich dabei eine Menge lernen. Durch seine ­Ermutigung habe ich mich für eine Ausbildung zur ­Mechatronikerin entschieden. Anschließend habe ich mich mit einem Studium zur staatlich ­geprüften Technikerin für Elektro­technik weiter spezialisiert – denn dieser Bereich ist für mich nicht nur Beruf, sondern echte Leidenschaft. Auf­bauend auf meiner technischen Berufserfahrung ­absolviere ich derzeit das Studium zur ­Technischen Betriebswirtin.

… wie Progroup meine Karriere ­unterstützt

Am 1. April 2024 habe ich bei ­Progroup ­sofort in einer leitenden Position angefangen, da ich bei meinem vorherigen Arbeitgeber schon kleine Teams geführt habe sowie mehrere Jahre im Bereich Instandhaltung praktische Erfahrung sammeln konnte. Von Beginn an habe ich bei ­Progroup interne Schulungen im Bereich Kraftwerkstechnik erhalten. Mein Vorgesetzter begleitet unser gesamtes Team dabei sehr konstruktiv und gibt wertvolles Feedback, das unsere Weiterentwicklung fördert.

… welche Rolle die weibliche Perspektive in meinem Alltag spielt

Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch – ­unabhängig vom Geschlecht – eine einzigartige Sichtweise mitbringt, und genau diese Vielfalt macht Teams stark. Vielleicht habe ich als Frau manchmal einen ­anderen Blick auf Prozesse und ­zwischenmenschliche ­Situationen. In meinem Fall trägt dieser Perspek­tivwechsel häufig dazu bei, neue Ideen zu entwickeln. Für mich stand dabei nie ­infrage, ob ich den richtigen Weg gewählt habe – ich fühle mich in meinem Beruf und meinem Umfeld voll ­angekommen.

Janine Quilitzsch
Nadine Pfister

Nadine Pfister

Teamleiterin Qualitätssicherung Board in Landau, darüber …

… wie ich es bei Progroup in eine ­Führungsposition schaffte

Ich komme aus den Bereichen ­Organisation und Betriebswirtschaftslehre und habe einen Master of Science in International Management. Bei Progroup bin ich 2019 als Team­assistentin im Bereich Operations Board eingestiegen. Dabei habe ich viele Einblicke in operative Fragen bis hin zur Strategie bekommen. Mein damaliger Vorgesetzter hat mir gezeigt, dass ich Potenzial habe, mögliche Perspektiven eröffnet und eine konkrete Stelle vorgeschlagen, die sich für mich eignen würde. Schritt für Schritt bin ich dann in ­diese Aufgabe hineingewachsen.

… wie Progroup meine Karriere ­unterstützt

Für mich ist es essenziell, dass bei ­Progroup insbesondere junge Leute gezielt ­gefördert und begleitet werden, um frühzeitig Verantwortung zu ­übernehmen und eigene Ideen einzubringen. Das Schöne ist, dass unsere Führungskräfte auch auf die individuellen Soft Skills achten. Als ich die Leitungs­posi­tion bekam, durfte ich ­Schulungen ­besuchen, die mich auf die neuen Herausforderungen vorbereitet haben. In Rollenspielen wurde in einer Weiterbildung zum Beispiel trainiert, wie man Mitarbeitern sowohl im positiven als auch im kritischen Sinn Feedback gibt.

… wie mir meine weibliche Herangehensweise manchmal hilft

Ich glaube schon, dass ich das Finger­spitzen­gefühl habe, das man Frauen gerne ­zuschreibt. Ich spüre schnell, wenn die Stimmung im Raum sich verändert, auch wenn es keiner ausspricht. Andererseits: Ich kenne auch männliche Kollegen, die dasselbe beherrschen. Letztlich ist es weniger eine Frage des Geschlechts als der Persönlichkeit und der Fähigkeiten.